Mittwoch, April 22

Ein Abschied für immer




















"Du bist nicht mehr da, wo Du warst,
aber Du bist überall, wo wir sind."



Bayern musste gestern früh eine furchtbare Botschaft hinnehmen: Unsere geliebte Regentin, Lorenai von Wahlasé, ist verstorben.

Lorenai stand in Bayern für viele Tugenden: Aufrichtigkeit, Können, Erfahrung, Einfühlungsvermögen, Loyalität…sie war eine bemerkenswerte Frau und Freundin.
Nur wenige Personen im öffentlichen Leben haben sich so uneigennützig, so selbstkritisch, so menschenfreundlich engagiert wie Lore. Sie hatte immer für alle ein offenes Ohr, niemand, der Hilfe suchte, wurde von ihr enttäuscht und abgewiesen.
Seit sie das erste Mal im Rat war, konnte sie die Leidenschaft für die Arbeit dort nicht mehr ablegen. Sie machte ihren Weg an die Spitze, war mehrmals oberste Frau in der Grafschaft. Nie hat sie verleugnet, dass auch sie mitunter Fehlentscheidungen getroffen hat. Sie stand zu ihren Fehlern, und das ist mehr, als die meisten Personen, die so in der Öffentlichkeit, und so unter Beschuss stehen wie eine Regentin, oftmals tun.

Dabei vergaß sie, sich selbst zu schonen. Oft hat sie bis an die Grenze der Belastbarkeit gearbeitet. Und wenn man sie mahnte, hat sie mit einem Lächeln abgewunken: Sie tat es gerne, für Bayern und die Bayern.

Wir Landshuter werden nicht vergessen, wie es war, wenn sie in die Schenke kam. Da war sie eine der unseren, da war sie nicht mehr Lorenai, die Regentin sondern Lore, die Freundin. Lore, die Landshuterin.

Wir Menschen in Bayern haben mit Lorenais Tod viel verloren: Unsere Regentin, unsere Freundin, einen lieben Menschen, der für uns alle unvergessen sein wird.

Danke, Lorenai, dass wir Dich kennen lernen durften. Mach´s gut, wo immer Du auch bist.

Winella

Montag, November 17

Abschied von Morgankell

Gestern erreichte uns die Botschaft, dass Morgankell uns für immer verlassen hat.

Morgankell lebte beinahe eineinhalb Jahre in Landshut und war ein engagierter Mitbürger. Unvergessen werden uns auch die zahlreichen Abende im Wirtshaus bleiben, wo Morgan immer ein offenes Ohr für Sorgen der anderen wie auch einen offenen Geldbeutel für die eine oder andere Lokalrunde hatte.

Morgankell war ein fleissiger Mitbewohner, er betreute Vagabunden im EBV, den er auch eine Zeitlang leitete. Mehrmals gehörte er dem Bürgerrat an. Seine Fähigkeiten hatte auch die Armeeführung erkannt und ihn als Stadtkommandanten eingesetzt. Hier wie da hat er nun eine Lücke hinterlassen.

Über Morgankell gibt es viele Geschichten zu erzählen. Mit ihm verschwand auch das erste reine Rollenspiel-WH, das Anno. Doch werden wir uns seiner lange erinnern.

Machs gut, Morgankell.

Donnerstag, Oktober 30

Rübenfest in Landshut











Am 28. Oktober war es soweit. Nachdem die Landshuter Bürger und Bürgerinnen fleißig bei der Rübenernte waren, eröffneten die Kulturbeauftragten Christiane und Arakis das Rübenfest. Die Stimmung war losgelöst und als die ersten Rüben flogen, musste man schon mal aufpassen, dass diese nicht den eigenen Kopf trafen.

Shadowness eine Dichterin aus Landshut hat ihre Erstlingswerke vorgetragen und nebenbei auch noch die beste Weite für die Frauen in Landshut erzielt. Der beste männliche Werfer war unser lieber Oberbüttel Brillevonhalten.
Ein herzlichen Glückwunsch an die beiden Gewinner.

Christiane1412

Montag, Oktober 6

Schweiz ausgeraubt


Mit einer schier unglaublichen Meldung hat sich heute früh Beara, Kanzler der Schweizer Eidgenossenschaft, an die Öffentlichkeit gewandt. Offenbar hat der dortige Vogt - zusammen mit Komplizen - sein Amt dafür mißbraucht, flugs die Kasse zu leeren.

Hiermit gibt die Schweiz offiziell bekannt, Opfer eines heimtückischen Diebstahls geworden zu sein. Gestern (4.10.1456) hat der Vogt, Mittys, auch genannt Herr Schmitt, folgendes Mandat erteilt:
Zitat:
Code:
Auftrag Nummer '427662'

Geld: 38000,00 Taler
Vertrag:
Pour la liberté

Mittys , Bailli fédéral

Inventar der Waren:
Leeres Inventar


Dieses Mandat ging zugunsten von Francesco_sforza, dem mutmaßlichen Komplizen. Heute (5.10.1456) sind die Verdächtigen bereits über der Grenze.

Werte Bürger von nah und fern,

Ich muss euch als0 leider mitteilen, dass wir, die schweizerische Eidgenossenschaft bis aufs letzte Hemd ausgeraubt wurden.
Unser Vogt hat Hochverrat begangen, indem er und ein Komplize die gesamte konföderale Kasse geleert haben. In der Kasse waren sage und schreibe: 38'000 Taler!!
Nun ist die Schweiz pleite, nein, wir sind sogar im Minus!

Wir werden euch weiter auf dem laufenden halten.

An dieser Stelle möchten wir uns auch bei all jenen eifrigen Helfern bedanken, die uns tatkräftig auf materiellem, informellen und justiziellem Weg zur Seite stehen und stehen werden.

Für die Schweizer Eidgenossenschaft
Beara
Kanzler der Schweizerischen Eidgenossenschaft


Damit ist die Schweiz erstmal nahezu handlungsunfähig. Ob die Flüchtigen gefaßt und für ihr Verbrechen zur Rechenschaft gezogen werden können, müssen die nächsten Wochen zeigen.

Winella, für die Boten des Reiches

Freitag, Oktober 3

Eine Reise mit Schrecken

Wie bestimmt die meisten wissen, wollten Brillevonhalten und ich, Lilly16, am 25. September nach Freising aufbrechen. Doch daraus wurde nichts. Der sture Esel meines Reisebegleiters ließ sich durch nichts dazu bewegen durchs Stadttor zu reiten. Weder gutes Zureden, noch Locken mit Obst halfen. Also versuchten wir es einen Tag später wieder. Und dieses Mal funktionierte es. Wir kamen heil in Freising an. Jedoch brachte mir schon die nächste Etappe nach München mir einen Schrecken bei. Ich verlor Brille. Plötzlich war er einfach weg.

Die ganze Hauptstadt habe ich abgesucht, ihn jedoch nicht gefunden. Mit größten Vorwürfen ging ich dann am gleichen Tag abends zurück nach Freising. Sobald ich dort am nächsten Morgen eintraf, durchsuchte ich die Liste am Rathaus, doch auch dort war Brille nicht aufgeführt. Mit quälenden Schuldvorwürfen an mich selbst, ritt ich schließlich nach Hause.
In Landshut angekommen, betrat ich ein Wirtshaus. Und wenig später, erschien Brille. Verdattert schaute ich ihn an, fragte er mich doch, wieso ich nicht in München gewesen sei. Uns ist beiden bis heute unerklärlich, wie wir uns nur verlieren und nicht wiederfinden konnten.

Jeder der eine Reise mit mehreren plant, sollte ein Seil mitführen, an dem alle festgebunden werden.
Lilly

Dienstag, September 30

Neuer Bürgerrat gewählt

Landshut 30. September

Die Landshuter haben einen neuen Bürgerrat gewählt.

Chrissy, Ara, Dain und Lomo werden in den nächsten beiden Monaten dem Bürgermeister hilfreich zur Seite stehen. Herzlichen Glückwunsch!

Freitag, September 26

Bruchflieger wiedergewählt


Mit großer Mehrheit ist der bisherige Bürgermeister Bruchflieger wiedergewählt worden. 80 Prozent der abgegebenen Stimmen entfielen auf den Amtsinhaber,Gegenkandidatin Amy33 konnte mit 20 % aber einen Achtungserfolg erzielen.
Herzlichen Glückwunsch, Bruchi.

Nach Deggendorf ist Landshut übrigens die zweitkleinste Stadt der Provinz, München als Hauptstadt mal ausgenommen. 294 Menschen leben am heutigen Tage in Landshut.

Mittwoch, September 24

Der Rat im Untergrund

Landshut/Bayern 24. September 1456

Mit gutem Beispiel voran gehen die neugewählten Ratsmitglieder in der Grafschaft Bayern. Statt große Reden zu schwingen, schwingen sie lieber die Spitzhacke und arbeiten eine Woche in den Bergwerken der Provinz. Ein Beispiel, das bereits in der Steiermark propagiert wurde und da wohl auch Erfolge gebracht hat.

Hintergrund ist wohl die nicht vollständige Auslastung der Bergwerke reichsweit - somit fehlen zum Teil wichtige Rohstoffe, um die im Unterhalt erheblich kostenintensiven Bergwerke am Laufen zu halten.

Wir bemühen uns um ein Interview mit der Wortführerin Gemini von Zastrau oder dem Bergwerkkommissar Heidianer.

Auch werde ich selbst heute im Bergwerk arbeiten, um einen hautnahen Bericht liefern zu können.

Winella für die Boten des Reiches

Dienstag, September 23

Briefe aus Eichstätt

Liebe Freundin,

Ihr werdet es sicher kaum glauben, aber man tuschelt im Dorf, ein Hexer wäre hier. Und es muss einfach wahr sein, hat dieser Unhold doch den ehemaligen Bürgermeister Bobo*1 gar in die Flucht geschlagen. Die Weiber auf dem Markt tuscheln, Bobo*1 wäre mit gezogenem Schwert und laut fluchend aus dem Wirtshaus zum See gerannt. Kann sich das jemand vorstellen, der immer so böse erscheindende lebenserfahrene Mann, verteidigt sich mit einem Schwert im Wirtshaus vor bösen Flüchen.

Der andere Mann, der mir persönlich nicht bekannt ist ... und ehrlich gesagt, hab ich auch seinen Namen schon wieder vergessen. Ihr kennt ja mein schlechtes Namensgedächtnis ... aber halt, ich schweife ab ... also der andere Mann kandidiert nur gar fürs Bürgermeisteramt.
Unsere Kulturbeauftragte ist dabei, einen Haufen Holz am Seeufer aufzuschichten, ich glaube gar, man will den Hexer eigenhändig verbrennen. Macht sowas nicht eigentlich die Inquisition ?

Ich traue mich, im Vertrauen gesagt, gar nicht mehr recht ins Wirtshaus, wer weiss, ob der Mann nicht wirklich ein Hexer ist und da gibt es noch so ein Weibsbild, von dem man sich erzählt, sie nenne sich selbst eine weise Hexe. Na wenn sie weise wäre, würde sie damit sicher nicht so rumprahlen, da kann sie sich ja gleich selbst der Inquisition ausliefern.

In der Hoffnung, Euch mit meinen Erzählungen nicht allzu gelangweilt zu haben, verbleibe ich

mit den herzlichsten Grüssen

Lene

Freitag, September 19

Ab wieviel Fisch wirds ungesetzlich?

Eichstätt, 19. September 1456

Gestern berichteten wir über die seltsamen Handelsbeschränkungen für Fisch im Fischdorf Eichstätt. Heute nun hat eine gute Freundin uns nähere Informationen über das Fisch-verkaufs-dekret zukommen lassen. Scheinbar herrscht im Fischdorf Eichstätt akuter Fisch-Mangel!

Beste Freundin,

gerade von der Reise zurückgekehrt sehe ich Seltsames in Eichstätt vor sich gehen.

So hängt im Rathaus ein Dekret aus, was mich doch an den Entscheidungen unserer Bürgermeisterin zweifeln lässt. Aber lest selbst, ich habe es für Euch abgeschrieben.

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Liebe Mitbürger, Gäste und Händler,

ich habe vor Kurzem an Händler und Reisende appelliert nicht mehr den kompletten Fischbestand rücksichtslos aufzukaufen. Da dies jedoch nach wie vor geschiet, sah ich mich gezwungen ein Dekret zu verfassen welches dieses verbietet.

Der Ankauf von mehr als 3 Fischen auf dem Markt von Eichstätt durch Händler und handelnde Privatpersonen ist ab sofort verboten. Zuwiderhandlung wird unter Strafe gestellt. Der Kauf von mehr als 3 Fischen kann nur noch per Anfrage über das Rathaus stattfinden. Die Strafe bei Zuwiderhandlung beträgt pro gekauftem Fisch 5 Taler, höchstens aber 150 Talern.

Diese Dekret tritt am 18.09.1456 zur 10. Stunde in Kraft.

Emmi

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Auch die Lizenzpflicht scheint es in Eichstätt nur noch für Gäste des Dorfes zu geben, was mich widerrum sehr freut.

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4. Lizenzen/Richtpreise

Eine Lizenz benötigt, wer nicht selbst produzierte Waren verkaufen will und nicht in Eichstätt wohnt.
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Da haben reisende Händler aus Eichstätt einen enormen Vorteil gegenüber Händlern aus anderen Dörfern.
Na mir soll es Recht sein, muss ich für mein Holz keine Lizenz beantragen. Allerdings werde ich später nochmal nach dem Gesetz der Provinz schauen, nicht dass ich gegen dieses verstosse, hab ich doch nicht umsonst lange Stunden damit verbracht, dieses zu lesen. Eine Auffrischung wird gut tun.

Unsere Reise war befremdlich, die Heimkehr nicht weniger, es gibt seltsame Dinge in Eichstätt.

So hängt auf dem Markt (Forum) ein Buch aus, ja tatsächlich eins dieser unsäglich wertvollen gebundenen Pergamente und jeder, der mag, darf hineinschreiben. Es nennt sich "Ein dicker Schinken voller Gedichte und Geschichten", es steht noch nicht viel drin, vermutlich traut sich kaum jemand, das wertvolle gebundene Pergament vollzukritzeln.
Eine Lottobude hat auch eröffnet, wo man Wetten kann, auf welches Feld die Kuh ihren Fladen fallen lässt, ein sehr befremdliches Spiel - wie ich finde, aber die Leute scheinen Spass daran zu haben.
Und es gibt eine Schatzsuche auf der Insel der braven Biester, da werde ich jedoch nicht teilnehmen. Diese Insel betrete ich nie wieder, die haben sehr sehr seltsame Dinge da. Büchsenbrot nennen sie es und angeblich wächst dieses Büchsen auf Bäumen, ist hart und haarig und soll wohl eine Frucht sein. In die wird dann das Brot gepackt. Ich frag mich wozu, aber ich trau mich nicht recht, die Damen zu fragen, beim letzten Mal haben die mich so unfreundlich ausgelacht. Auch wohnen auf dieser Insel kleine und grössere Tiere, die dieses Büchsen wohl von den seltsamen Bäumen stibitzen. Dieses Viehzeug hab ich noch nie gesehen, es schwingt sich von Ast zu Ast und schreit wie wild.
Da hab ich Angst, das ist nichts für mich.

Nun will ich schliessen, nicht ohne Euch die besten Grüsse zu senden

Eure Freundin Lene


Liebe Leser, da scheint manches interessant in diesem kleinen Dörfchen Eichstätt. Als Tierschützer frage ich mich: Was ist mit den Fischen passiert? Fischpest? Kiemen-Flossen-Seuche? Fischillys?
Als Reporter: Wer sind die Gewinner dieses Streites, wer die Verlierer?
Als Interessierter: Nett zu beobachten, wer sich in Volkes Stimme ins Für- oder Gegenlager positioniert.

Als Neugieriger: ...packt man die Koffer und wird demnächst in Eichstätt bei der lieben Freundin unterkriechen....

Kommentar als Investor: Kaufe ich Fisch in anderen Dörfern und liefere es ins Fischdorf. Zugegeben, das hier ist Ironie. Vielleicht sollte die BM das Büchsenbrot eindosen und sich eher um die Angler bemühen?

Winella für die Boten des Reiches

Trauer in der HDAK

KONSTANZ (AAP) - Am heutigen Tage gab die HDAK gegenüber der AAP zwei weitere Todesfälle bekannt.

Völlig überraschend und unerwartet verstarb in der vorletzten Woche Ritterin Kieselchen, Mitglied des Deutschritterordens.

Hochmeister Ritter Saratoga von Galen hierzu: "Sie verweilte in der Ordensburg als der Herr ihre Seele zu sich nahm. Als eine große Wegbereiterin der Deutschritter im HRRDN ist ihr Verdienst und Einsatz zu würdigen. Trauer und Hilflosigkeit halten zur Zeit Einzug in der Burg. Der Verlust ist zunächst nicht zu kompensieren, ist doch die Lücke, die die ehemalige Wärterin der heiligen Reliquie hinterlässt, immens. Ein Trauergottesdienst fand am 12.09.1456 in der Marienburg statt. In das Kondolenzbuch können Beileidsbekundungen niedergeschrieben werden."

Des Weiteren ist auch seine erzbischöfliche Eminenz Ritter Mortahr von Mittelsee, Erzbischof von Salzburg, verstorben.

Primas Charisca äußerte sich dazu wie folgt: "Seine erzbischöfliche Eminenz Mortahr, Erzbischof der Diözese Salzburg und ehemaliger, langjähriger Vogt von Bayern, hatte sich zur stillen Meditation auf seinen Landsitz in Passau zurückgezogen. So erfuhren wir erst jetzt, dass er in stiller Abgeschiedenheit im hohen Alter verstorben ist. Da sein Gesundheitszustand trotz seines Alters sehr gut war, kam sein Tod für uns plötzlich und unerwartet, auch über die näheren Umstände ist leider nichts bekannt.

Die aristotelische Kirche ist in tiefer Trauer, war er doch eine herausragende Persönlichkeit und zudem auch lange erfolgreich im bayrischen Rat tätig. Möge der Herr seine Seele zu sich auf die Sonne holen."

Donnerstag, September 18

Fortsetzung des Prozesses um Gustav Stresemann

Anklagerede

Als Gustavs Lachen im Saal verhallt war holte Marquis tief Luft und sah mit Belustigung wie die zwei Gerichtsdiener einen Schritt von Gustav weg wichen.

"So ist es also Gustav. Dein Verstand scheint dich zu verlassen. Ich sehe klar den Größenwahn in deinen Augen. Was ist nur geschehen? War es die Arbeit? War es die Liebe? Oder hast du von den Kräutern aus dem Klostergarten genascht?
Die Wahrheit ist: Mir ist es völlig gleich. In diesem Gerichtssaal warst du nie mein Bruder. In diesem Gerichtssaal verantwortest du dich vor dem Volk Bayerns! Merk dir das! Ich habe nämlich das Gefühl wir werden uns noch öfter hier sehen..."


Marquis verzog die Mundwinkel.

"Du sagst ich würde nicht die richtigen Paragraphen kennen? Nun, ich kann dir gerne ein paar nennen, die du vielleicht interessant findest:
§17(3) - Missachtung des Hohen Gerichts: Deine Beleidigungen hier gegen die Diener der Gerechtigkeit suchen wahrlich ihresgleichen!"


Marquis wurde lauter.

"§21(1) - Körperverletzung: Für das Verletzen unserer geliebten Feldrichterin, die dir so lange eine gute Freundin gewesen ist!"


Marquis wurde noch LAUTER und blickte dem Angeklagten dabei fest in seine vor Wahnsinn blitzenden Augen.

"§20(3) - Verschwörung zum Hochverrat: Du wagst es hier in aller Öffentlichkeit damit zu drohen deine Heimat, unser aller Heimat, das Herzogtum Bayern, ins Chaos zu Stürzen!!"


Der Staatsanwalt merkte, dass er sich bei seiner Anklagerede immer weiter nach vorne gelehnt hatte. Er strich sich eine Strähne aus dem Gesicht und lehnte sich wieder zurück.

"All das mein Lieber erwartet dich."


Marquis wandte sich dem Richter zu, der völlig schockiert auf seinem hohen Stuhl saß.

"Ich schlage vor, mit dem ersten der eben genannten Paragraphen fangen wir am besten gleich an: Für die Entgleisungen des Angeklagten gegenüber dem hohen Gericht fordere ich ein Ordnungsgeld von mindestens 50 Talern zusätzlich zur regulären Strafe.
Und apropos, reguläre Strafe..."


Marquis schaute wieder zum Angeklagten und seine Lippen kräuselten sich zu einem süffisanten Lächeln.

"...für den Lizenzverstoß möchte ich das hohe Gericht eine Strafe von mindestens 30 Talern vorschlagen. Ich gebe zu bedenken, dass der Angeklagte trotz seines frechen Verhaltens noch keine Vorstrafen hat und der Verkauf des Fleisches außerdem zu seinem eigenen Schaden war.
Bitte Gustav, sei nicht enttäuscht, wenn diese Strafe dir nicht spektakulär genug ist. Der Richter und ich, wir sind ja schließlich keine Schlächter."


Mit einem milderen Gesichtsausdruck fuhr der Staatsanwalt fort.

"Ich habe gehört Du willst Elmo auch noch in die Sache mit hineinziehen und hat ihn hier als Zeugen vorgeladen. Nun gut, wollen wir hören was er noch zu deiner Verteidigung sagen kann. Viel wird es wohl nicht sein können."


Marquis gab einem Gerichtsdiener ein Zeichen, woraufhin dieser den Zeugen hereinließ. Elmo trat ein, begrüßte alle wie immer, begab sich dann in den Zeugenstand und begann seinen Vortrag. Marquis und alle anderen Anwesenden lauschten....

*De Soint crois betrat den Gerichtsaal, blieb vor Gustav stehen und sah ihm in die Augen. Nach einer Minute der Stille wandte sich De Soint crois lächelnd von dem Probanden ab.

Der Wahnsinn in Gustav wahr wahrlich weit fortgeschritten. Eine interessante Nebenwirkung hatte sein alter Freund bei seinem Selbstversuch mit dem experimentellen Sud an sich selbst hervorgerufen.

*De Soint crois zog seine Mundwinkel zu einem feinen Grinsen nach oben.

Schon immer hatte ihn die Psyche und deren natürliche bzw. unnatürliche Entwicklung interessiert. Er verglich sie gerne mit der 'Apfelthese'. Ein Apfel reift aus einer wunderschönen, reinen Blüte. Mit der Zeit wird der Apfel immer voluminöser. Dann gibt es einen Zeitpunkt wo der Apfel reif ist und sich von dem Mutterbaum trennt. Er fällt hart zu Boden und schließlich geht er den Weg der Selbstzerstörung. Er verfault, hervorgerufen durch die eigene Chemie kombiniert mit leichten äußeren Einflüssen. Nur der Mutterbaum, die ewige Weltensche, steht fest verwurzelt. Wie ein Fels in der Brandung. De Soint crois riss sich aus den Gedanken. Die Faszination des Advokaten wurde nur noch durch sein Entsetzen übertroffen. Was hatte dieses teuflische Mittel nur aus seinem früheren Freund gemacht.

*De Soint crois schritt zum Zeugenstand.

Werter Richter Bolord,
Werter Staatsanwalt und Freund Marquis de Muqée,
Hohes Gericht,

mein Herz ist zerrissen. Dieser Mann der dort sitzt, habe ich wie meinen Schüler gelehrt und unterrichtet. Doch ist von dem treuen und rechtschaffenen Freund nicht mehr viel zu erkennen. Sein Geist ist geblendet und seine Handlungen nicht nachzuvollziehen bzw. zu rechtfertigen.
Mir bleibt nur eins zu sagen.

*De Soint crois drehte sich in Richtung des hohen Gerichts

Bitte kümmert euch um diese verlorene Seele. Ich denke da an ein gemütliches, isoliertes Haus in den Pässen der Alpen. Weit weg von den schutzbedürftigen Menschen. Dies sollte eine Gute Lösung sein. Es ist zum Wohle Aller. Das Exil.
Dennoch. Eine Bitte habe ich noch. Ich hätte gerne ein uneingeschränktes Besuchsrecht, damit ich dem verwirrten Gustav ab und zu von den Geschehnissen in Bayern berichten kann. Dies als kleiner Wunsch.


*Der Advokat drehte sich in Richtung Anklagebank und schaute traurig auf seinen ehemaligen Schüler und Freund.

Du, mein lieber Gustav. Mögest du die geistige Glückseligkeit erlangen. Mögest du deinen Frieden endlich finden.

Hohes Gericht. Ich hoffe ihr entscheidet Weise und höret meine mahnenden Worte. Dieser Mann darf nicht mehr auf die Menschheit losgelassen werden. Dies würde eine zu große Gefahr darstellen.


*De Soint crois nickt de Muqée zu und macht sich auf den Gerichtssaal zu verlassen. Vor der Anklagebank macht Elmo halt. Der Hüne welcher während der ganzen Rede still dagesessen hatte stellt sich in seiner ganzen Pracht auf, legt seinen linken Arm auf die Schulter des Advokaten und flüstert mit zittriger, aber dennoch ausdrucksstarken Stimme:

Entweder Siegen...


*De Soint crois legt abrupt seine Hand auf die Schulter seines ehemaligen Freundes

... oder Sterben.


*Das grölende Lachen des Streseman ist im Gerichtsaal zu hören. Als sich der Mann beruhigt hat, nimmt jener die Hand wieder zu sich. Mit einem letzten Grinsen verabschiedet sich Elmo von seinem ehemaligen Freund und setzt sich auf eine Besucherbank.


Nachdem Elmo geendet hatte und sich Richtung Besucherbank bewegte, erhob sich Marquis erneut.

"Nun lieber Anwalt, ich danke für diese außerordentlich ... plastische ... Darstellung des Falles. Der Gustav, das ist ein Apfel, ein Apfel vom verfaulten Weltenbaum... oder so ähnlich.
Fürwahr, fürwahr, jedoch geht es hier nicht um den Wahnsinn, sondern immer noch um einen Lizenzverstoß. Dafür wird das Gericht niemanden ins Exil schicken ... es liegt auch gar nicht in der Macht des Gerichts dieses zu tun, davon mal ganz abgesehen.

So nett die Verteidigungsrede auch anzuhören war..."


Marquis schickte ein Zwinkern zu seinem Freund auf der Besucherbank.

"...so erwärmt sie mich nicht dazu meine Strafforderung zu mindern.

Hohes Gericht, ich hoffe auf ein baldiges Urteil."


Der Staatsanwalt setzte sich wider hin, legte die Fingerkuppen aneinander und wartete.

Letztes Plädoyer der Verteidigung
Gustav grinste während er die Wort von Marquis und Elmo vernahm. Ja ihr beide ward wirklich Gute Freunde, aber alles hat irgendwann ein Ende, nachdem Marquis fertig war stand Gustav auf, keiner der beiden Gerichtsdiener machte auch nur ein Anzeichen ihn anzufassen. Er schritt auf den Staatsanwalt zu und blieb mitten im Raum stehen."Ach Herr Staatsanwalt ihr kennt eure Gesetzte ja doch besser als ich dachte. Aber was soll man sagen man kann ja immer wieder überrascht werden, aber eins wird sich nie ändern, der Schlaf des Richters."Gustav schaute zum Richter."Hey aufwachen, ihr könntet was wichtiges verpassen was meine Strafe noch weiter erhöht. Marquis ich habe noch mehr sachen ohne Lizenz verkauft und obwohl es immer unter dem Einkaufswert ist so mache ich doch gewinn daraus, ein Gewinn dadurch das es Bürger gibt die einen nicht wegen eines Schnäppchens Anzeigen, sondern die genauso verdorben wie jeder hier im Gerichtssaal und in Bayern. Wisst ihr, man muss nur denn richtigen Stein ins Rollen bringen und das Chaos ist da, ich könnte soviel Vertraute Informationen Preis geben die Bayern dann in einen Bürgerkriegsähnlichen zustand versetzte würden. Ihr fragt euch nun sicherlich was es mir bringen würde! Nichts! Rein gar nichts! Ich sterbe eh bald, also interessiert es mich nicht was aus Bayern wird. Bayern ist ein Staat voller Missachtung und Intrigen. Hier wird Hass auf Menschen geschürt die nicht den Einheitsweg aller gehen, die Armee ist doch eh nur ein lach verein, können nur eine Sache machen und dann war es das. Der Rat, ein noch größerer Lach verein, jeder hintergeht jeden da aber merken tut es keiner.Aber naja ich weiß dieser Fall hat mit Betrug zu tun, aber nicht ich bin ein Betrüger sonder jeder Bürger Bayerns der meint das in Bayern alles Großartig ist.Ich bekenne mich im Sinne der Anklage in allen Punkten für Schuldig.Ich wünsche noch einen schönen Tag."Dann verlies Gustav den Gerichtssaal, alle schaute ihn entsetzt an und nach, einige fingen sogar untereinander an zu tuscheln.

Mein Fisch, Dein Fisch - zuviel Fisch?

Eichstätt, 18. September

Aus Eichstätt erreicht seltsame Kunde die Boten: Offensichtlich ist dort ein Dekret erlassen worden, wonach beim Fischverkauf die Stückzahl begrenzt wird. Wer mehr als drei Fische kauft, wird mit einer Geldbuße belegt. Allenorten, wo dies bekannt wird, ruft dies Kopfschütteln hervor, ist es doch normalerweise in einem Dorf üblich, die Maximalmenge eines dorfspezifischen Gutes zu produzieren und dann auch abzusetzen. Liegt dort nicht die Stärke der Dörfer?
Die Boten, speziell der Landshuter Kurier, werden morgen weitere Infoquellen bemühen, die Situation vor Ort zu klären.

Winella für die Boten des Reiches

Internationaler Konzil der Spinozisten in Jerusalem

Jerusalem, den 15.9.1456

Die internationale Gemeinschaft der Spinozisten, begann am 11.9.1456 mit der Errichtung eines gemeinsamen Tempels in Jerusalem, ein neues Kapitel in der Geschichte des Spinozismus. Traf man sich bisher in verschiedenen Ländern oder in der externen Union, so hat man erstmal übergangsweise im zweiten Forum eine "Halle des Volkes" in der "Church of Spinozist" für alle Spinozisten, sowie mit dem "Jerusalem temple Council" einen Raum für die Kirchenführer der Länder geschaffen.

Zusätzliche Räume für weitere Instutitionen folgen. Die Verlegung der Internationalen Spinozistischen Universität ist in Planung. Die ersten Besprechungen, Diskussionen und Abstimmungen sind am Laufen.

Die bisher vertretenen Länder England, Frankreich, Spanien und Deutschland, werden demnächst durch die Länder Portugal, Schottland, Irland, Holland und Italien noch verstärkt.

khatanka
Sekretär der Spinozistischen Kirche

Mittwoch, September 17

Ratswahlen Bayern - BFB hat Mehrheit der Wähler hinter sich

Landshut/Bayern

Wie die AAP heute berichtet, konnte der Bund freier Bürger BFB die absolute Mehrheit der Wähler hinter sich vereinen.

17-09-2008 : Herzogtum von Bayern: BFB vereinigt bei den Ratswahlen die absolute Mehrheit der Sitze auf sich.[+]
AACHEN (AAP) - Die Liste BFB - Die Liste der Partei "Bund freier Bürger" liegt bei der Ratswahl in Herzogtum von Bayern an der Spitze und vereinigt die absoluten Mehrheit der Sitze auf sich. Sie kann daher allein regieren.

Verteilung der abgegebenen Stimmen:

1. "BFB - Die Liste der Partei "Bund freier Bürger"" (BFB) : 58.2%
2. "DBP - Deutsche Bauernpartei" (xcc) : 41.8%

Die neue Verteilung der Sitze nach der Verhältniswahl führt zu einer Neuverteilung der Ratsämter:

1 : Space (BFB)
2 : Lorenai (BFB)
3 : Gemini27 (BFB)
4 : Bolord (BFB)
5 : Heidianer (BFB)
6 : Krevol (BFB)
7 : Svoitosar (BFB)
8 : Barret0 (xcc)
9 : Marquis_de_muqee (xcc)
10 : Sheharazade (xcc)
11 : Phoenix_vom_hohentwi (xcc)
12 : DarkBehavior (xcc)

Die Mitglieder des Rates werden innerhalb von zwei Tagen den neuen Grafen/Herzog anerkennen. Dieser muß dann dem Kaiser des HRRDN und dem Deutschen König seine Referenzen erweisen und die wichtigsten Ämter der Provinz besetzen.


Wir gratulieren allen gewählten Kandidaten herzlich!

Winella

Sonntag, September 14

Ratswahlen in Bayern

Die Bürger mögen sich hiermit erinnert sehen, dass die Ratswahlen in Bayern in der Endphase sind. Noch bis einschließlich Dienstag könnten die Bürger ihre Stimme eine der beiden Parteien geben.

DBP - Deutsche Bauernpartei (xcc) (Barret0, Marquis_de_muqee, Sheharazade, Phoenix_vom_hohentwi, DarkBehavior, Christiane1412, Arakis, Ahn1, SubZeroOne, Bruzzler, D.Stephan, Elmo_de_soint_crois_)

BFB - Die Liste der Partei "Bund freier Bürger" (BFB) (Space, Lorenai, Gemini27, Bolord, Heidianer, Krevol, Svoitosar, Winnetou, BrillevonHalten, Aurelius1, Bilbo1, Beutlin)


Wahlprogramme wie auch die Wahlurnen findet ihr unter Provinz - Burg - Wahl des Rates

Space schwört Lehenseid - auch privat ist ihm das Glück hold

Zur Kirmes von Bayern, am 13.9.1456

Space wurde Vasall zu Fraunhofen, was genau geschah, lest Ihr hier:


(Lorenai): Lore sah Space kommen, ein Grinsen war deutlich auf ihrem Gesicht erkennbar

„Space, wie sehr stehe ich persönlich und das Herzogtum in eurer Schuld. Ihr seid wahrlich eine treue Seele. In der Armee wie auch im Rat seid ihr zur Stelle wenn Hilfe gebraucht wird. Ihr bringt Ideen voran, bringt Innovationen ein. Als HBV zu Bayern seid nun, mit einer kleinen Unterbrechung von einer guten Woche, nun seit gut 8 Monaten im Amt. Bayerns Wirtschaft baut auf euch. Ihr habt sie vorangebracht, auch in schwierigen Zeiten. Dafür schätzen wir euch. Und darum hat der Rat von Bayern, in einer geheimen Umfrage beschlossen, euch für eure Taten würdig zu belohnen. Space, seid ihr bereit den Lehenseid auf Bayern abzulegen? So kniet nieder!“

(Space): Space hatte schon seit ein paar Tagen so etwas geahnt, aber nun war er doch im ersten Moment sprachlos.

Heimlich hinter seinen Rücken wurde abgestimmt! Mit so etwas hatte er nicht gerechnet.

Er versuchte seine Sinne wieder zusammen zu bekommen. Seine Knie wurden weich. Seine Hände fingen an zu zittern.

Als er sich endlich wieder gefasst hatte, versuchte er mit ein wenig Stolz, sich würdig vor seine Herzogin hinzuknien, was ihm sichtlich nicht wirklich gelang.

Nach der Vereidigung ging er zu seiner Angebeteten Winnetou:
Als so nach und nach die Schlange auf 0 reduziert wurde, erblickte er seine Winnetou und ging auf sie zu.
Als er bei Ihr ankam kniete er erneut nieder und sagte:

"Werte Winntou, Winnetou, Edle von De l´Ange du cieux, ich weiß wir sind noch nicht solange zusammen, und dennoch spüre ich dass wir einfach perfekt zusammen passen. Deshalb frage ich Dich, möchtest Du mit mir verlobt sein, auf dass sich unsere Wege zukünftig nicht mehr trennen möchten. Wenn es so sein sollte werden wir zusammen in den nächsten Tagen ein Fest organisieren, um dies zu besiegeln."

Space blickte in ihre Augen und hoffe auf eine positive Antwort.

(Winnetou:) Winnetou sah, dass Space auf sie zukam. Als sie sah, dass er niederkniete und seine Worte hörte, verschlug es ihr erstmal die Sprache.
Sie nahm seine Hände, nickte und konnte nicht mehr antworten als:

"JA............ja mein Schatz das will ich von ganzem Herzen!"

Sie merkte wie ihre Augen feucht wurden und Tränen des Glücks über ihre Wangen liefen, so half sie ihm auf, nahm ihn in ihre Arme und küsste ihn einfach. Dabei vergaß sie einfach alles um sie herum, die ganzen Leute, einfach alles, es gab nur sie und ihn in diesem Augenblick."

(beobachtet und aufgezeichnet von Dain)

Donnerstag, September 11

Heute im EBV-Büro

Heute im EBV-Büro Landshut fand ich folgende Liste vor:

Tammo_12 0PR
Tammo_26 0PR
Tammo_32 0PR
Tammo_42 0PR
Tammo_53 0PR
Tammo_59 0PR
Tammo_70 0PR
Tammo_79 0PR
Tammo_87 0PR
Tammo_94 0PR


tja, was soll ich sagen: "Lieber Tammo....weißt Du nun endlich, welche Nummer Du bist?...Wenn Du meinst, endlich eine Identität gefunden zu haben, ruf mich an :)"

Winella, EBV-Leiterin Landshut

Eminenz Tyra, Bischöfin von Augsburg, verstorben

AUGSBURG (AAP) - Die HDAK gab am heutigen Tage der AAP bekannt, dass sie um Ihre bischöfliche Eminenz Tyra, Bischöfin von Augsburg, trauert.

Primas Charisca hierzu: "Bischöfin Tyra war immer eine Seelsorgerin, der das Wohl vieler Menschen am Herzen lag. Sie war an vielen Orten aktiv. Die neuen Zoll- und Reisebestimmungen des Kaisers haben ihr schwer zugesetzt. Ihre Sorge um die Betreuung der Gemeinden grämte sie schließlich so sehr, dass sie kaum noch Nahrung zu sich nahm und erkrankte. Am 08. September 1456 ging sie von uns und stellt sich nun dem göttlichen Gericht. Wir alle hoffen noch auf eine Rückkehr ins Leben, so wie es im Buch der Tugenden beschrieben steht, doch wir rechnen nicht damit. Möge der HERR ihrer Seele gnädig sein und sie bei sich aufnehmen.

Die HDAK bereitet für den Fall des endgültigen Todes von Bischöfin Tyra die Nachbesetzung des Augsburger Bischofsstuhles vor. Bis dahin können sich die Gläubigen mit allen Anliegen an die Bischöfe der anderen Diözesen wenden."

Susanetta, für die AAP

Montag, September 8

Prozeß um Gustav Stresemann hat begonnen

Bayern, 8. September 1456

Zu einem bemerkenswerten Prozess kommt es in diesen Tagen in der Grafschaft Bayern. Dort ist Gustav Stresemann angeklagt wegen Betruges. Pikanterweise ist der zuständige Staatsanwalt Marquis de Muquee ein ehemaliger Weggefährte und Freund des Angeklagten. Wir werden weiter beobachten, wie sich der Prozeß entwickeln wird.

Anklageschrift

Mit leicht geröteten Augen betrat Marquis heute den Gerichtssaal 4a. Nächtelang hatte er sich über den Vergehen seines alten Freundes den Kopf zerbrochen. Ihm dünkte Gustav würde langsam den Verstand verlieren.
Nun musste aber der Staatsanwalt wider an die Oberfläche. Es gab hier schließlich einen Prozess zu führen. So beachtete Marquis seinen ihm gegenübersitzenden und von zwei Gerichtsdienern flankierten Vorgänger gar nicht, als er seine Anklageschrift verlas.

"Gustav Streseman, Ihr werdet hier und heute wegen Handels ohne Lizenz angeklagt. Am 2. September dieses Jahres verkauftet Ihr in Freising zwei Stücke Fleisch für 7 Taler. Hier der Beweis dafür: http://www.postimage.org/image.php?v=gxFAi2A
Als Handwerker ohne Werkstatt dürfte es Euch kaum möglich gewesen eigenes Fleisch zu produzieren. Der Beweis: http://s8.directupload.net/file/d/1541/fuodlc5f_jpg.htm Deshalb muss hier von einem Verstoß gegen §12 des bayerischen Gesetzbuches ausgegangen werden.
Es ist zwar wohl ein Geschäft gewesen, das niemandem außer Euch geschadet haben wird, dennoch wird für solchen Handel eine Lizenz benötigt, wie Ihr als ehemaliger Staatsanwalt und Büttel sicherlich wisst. Es dürfte auch klar sein, dass ein Verstoß gegen §12 des bayerischen Gesetzbuches geahndet werden muss, egal wer ihn begeht.

Fürs Protokoll: Die Anklage vertritt Staatsanwalt Marquis de Muqée, am 5. September 1456."

Nun schaute Marquis auf und blickte den Mann auf der Anklagebank an.

"Nun Gustav, möchtest Du etwas zu Deiner Verteidigung sagen?"

Erstes Plädoyer der Verteidigung

Gustav hatte sein Kapuze tief ins Gesicht gezogen und grinste, als sein Alter Freund fertig war mit seiner Rede blickt er auf und man konnte ihn grinsen sehen.

"Nun Betrug soll es also sein, ja?

Was sollen denn diese beiden möchtegerns hier?"

Er schaute zu den beiden Gerichtsdienern und musste grinsen.

"Marquis hast du Angst vor den Angeklagten oder wieso stellst du hier immer zwei Gerichtsdiener hin, glaub mir die beiden hätten keine Chance, sie wären Schneller Tot als du Luft holen könntest."

Er schaute Marquis fest an

"Nun du hast mich also wegen 2 Stücken Fleisch hier her beordert. Ich habe weit besseres mit meiner Zeit anzufangen als hier herumzusitzen und dir zu erklären wieso ich diese 2 Stücke Fleisch für 7 Taler verkauft habe und nicht selbst gegessen haben. Aber es scheint dich ja wirklich zu Interessieren.

Nun ich kanns dir sagen, ich habe kein Interesse mehr am Weltlichen, ich Brauche kein Fleisch um zu leben. Mein Ziel ist es Chaos zu erzeugen, glaub mir das ist erst der Anfang, ich werde diese betrügerische Grafschaft mit mir hinab ziehen, kein Bürger wird sich mehr trauen Nachts auf die Straße zu gehen. Was die Armee gegen mich anrichten kann hat man ja schon gesehen, ich hätte sie töten können diese Falsche schlange, am Arm habe ich sie ja schon verletzt und die anderen Soldaten aus Freising, pah keine Chance.

Ihr bezichtigt mich des Betruges, weil ich Fleisch so Günstig verkauft habe das es mich selbst schädigt. Es ist echt schäbig wie die Bayerische Grafschaft versucht an Geld zu kommen welches sie gar nicht bekommen. Und dann auch noch so ein Stümperhafter StA, der mal mein Bruder war, kennt noch nicht mal die richtigen Paragraphen. Und dieser Richter da vorne ist auch zu nichts gebrauchen, wollt ihr etwa solange abwarten bis die Angeklagten Sterben und ihnen dann kein urteil mehr fällen zu müssen, erbärmlich sage ich nur.

In dieser Grafschaft herrscht schon Chaos und ich werde diese Grafschaft in den kompletten Wahnsinn treiben, angst und schrecken werden auf den Straßen herrschen die Verbrecher werden sich hier wohlfühlen."

Gustav fing an zu Lachen und schaute dem StA mit voller Wahnsinn in die Augen und dem Richter auch.


Winella für die Boten des Reiches